Woah, wohoooh, eBike Testwoche

Was ist geiler als Testla, Powder-Skifahren und Basejumpen zusammen: ein powervolles eBike dort fahren, wo man sich sonst mit Auto oder normalem Velo rumschlägt. Zum Beispiel das e.t. von Stöckli, das trnd zum Testen bereitgestellt hat. Hier kommen meine Eindrücke …

Ein Film sagt mehr als tausen Worte:

Oooooah-Effekt auf dem #eBike #StoeckliET

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Wohoho-Effekt mit #eBike #StoeckliET

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Woah, wohoooh, eBike Testwoche

Wo kann ich das eBike einsetzen

Erst mal: bei einem starken eBike wie das getestete e.t. von Stöckli ist der Begriff “Einsatz” falsch. Das Bike ist schlichtweg life changing! Man ist superschnell überall, wo man sonst lahmt. An Autoschlangen vorbei und den Berg hoch, mucksmäuschenstill und mit einer Leichtigkeit, sodass man Lust hat viel mehr zu fahren als eigentlich nötig wäre. Ich bin in den 10 Testtagen locker 400 Kilometer gefahren, einfach weil’s so viel Spass gemacht hat. Und ich habe sicher mehr Kalorien verbrannt als auf dem normalen Velo auf den üblichen Strecken.

Ist es denn überhaupt noch ein Velo?

Klar! Es ist leise und schmal, man muss trampeln, und kann es vor dem Haus abstellen.

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Naja! Man kann auch argumentieren, dass es bereits näher am Töffli ist, oder schon jenseits, weil man mit der eigenen Muskelkraft noch mehr Power hat, zum Beispiel den Berg hoch.

Es ist schlicht eine neue Kategorie, für mittellange Pendelfahrten, für bergige Alltagsfahrten und für den ultimativen Fahrspass. Mitten in der Stadt bin ich allerdings, ehrlich gesagt, mit dem eBike langsamer, weil ich mich mit dem Nümmerchen hinten an die roten Ampeln halte …

Wo kann ich das eBike einsetzen

Das eBike und die Regeln

Als allererstes in der Testwoche hat sich mein Sohn mit dem Slalomboard an den Gepäckträger gehängt und wir sind zum Zoo hochgefetzt. Bei den total ca. 160 kg steil bergauf bin ich dann doch ausser Atem gekommen … man will doch nicht unter 20 km/h fallen! So viel gibt das e.t. testbike von Stöckli her.

Mit dem #StoeckliET gefilmt vom Slalomboarder, der da hinten dran hängt … #ebike

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Damit schon beim Thema: das eBike erfordert andere Regeln als das Velo. Zu Recht! Es ist viel schneller, viiiiel schneller, schwerer und auch ein bisschen schwerfälliger. Man hat aber die hohe Geschwindigkeit sehr gut im Griff. Im Gegensatz zu den Autofahrern. Mir ist es mehrmals passiert, dass mir gefährlich die Vorfahrt genommen wird, weil sich der Verkehrspartner nicht vorstellen konnte, dass dieses Velo so schnell da ist.

Da braucht es noch viel Umstellung von Seiten Autofahrer, aber nicht nur wegen des eBikes, auch als Velofahrer zieht man oft den Kürzeren. Und die Umstellung betrifft auch den Velofahrer: In der Innenstadt war ich mit dem eBike insgesamt nicht schneller unterwegs als mit dem normalen Velo, weil ich an der roten Ampel lieber mal gehalten habe.

 

 

 

Das eBike und die Regeln

e.t. von Stöckli

Es ist woah! Ich kann nicht aufhören zu sagen, dass man nicht aufhören will zu fahren. Aber jetzt mal zu den technischen Details:

  • Der Motor und die Leistung sind fantastisch. Die Unterstützung kommt völlig gleichzeitig mit dem Pedaldruck, ein richig gutes Fahrgefühl. Zwei Testfahrer haben mir gesagt, dass das Stöckli e.t. viel angenehmer sei als ein Strohmer. Andere eBikes habe ich am Hang stehen lassen (und nicht nur, weil ich voll in die Pedale gegangen bin).
  • Das e.t. sieht ziemlich schlank aus (für das Gewicht und die Technik, die drin steckt). Der Rahmen ist stabil und gibt ein absolut sicheres Fahrgefühl. Dazu tragen auch die grossen Reifen bei; eine wirklich gute Design-Entscheidung für dieses eBike!
  • Scheinwerfer sind stark, man sieht den Gegenüber auf der Strasse an, dass sie verstehen: da kommt wer. Das Rücklicht finde ich etwas sparsam.
  • Das Display ist super; Geschwindigkeit, Reichweite, in Zukunft sollte Google Maps integriert sein, weil man mit dem eBike Strecken fährt, die man noch nicht kennt.

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  • Das Ding ist schwer und ohne Unterstützung kaum fahrbar. Also immer schauen, dass der Akku aufgeladen ist. Er lädt sich ja schnell und hält lange.
  • Für die Platzierung des Akkus in der Sattelröhre konnte ich mich nicht vollauf begeistern. Erstens muss man den Sattel nach jedem Laden wieder richtig einstellen und ich wusste nicht, ob ich den schweren Akku jedesmal mit in die Beiz nehmen soll oder draussen im Kreis 5 den Räubern und Banditen überlassen soll.
e.t. von Stöckli

Myanmar weeks

We indeed felt a bit adventurous traveling a country that has been locked away for almost 50 years and was, for both of us, the very first South East Asian country. To be honest, we didn’t do anything adventurous whatsoever. We went to the tourist places, on our own where safe and guided where appropriate. The craziest thing we did, was skipping the country’s main tourist highlights that are visited by all western, foreign Buddhist and local travelers alike: Bagan, the immense ancient pagoda site that decorates most of Myanmar guide book covers with its hot air balloons in sunrise (a ride for 300US$ per person). As well as the the hanging gilded rock at Mt Kyaiktiyo, the second most popular photo motive. We DID, however, do the unavoidable, and very pleasant main pagoda Shwedagon in Yangon (third most popular) and the Inle Lake with the artistic fisherman (above all most popular and unique motive). (I refused to take a picture of those fisherman waiting at the lakes opening who were NO fisherman but ONLY motive and asked for “donation”.) Of course we did some more fun stuff – further down these notes.

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Some first highlights
Some first views

Our live line during the “adventure” was very helpful Lonely Planet. Also Martin Schacht’s “Gebrauchsanweisung für Myanmar” provided an easy ride to get grooved in and his novel “Mandalay Moon” provides stunning ideas about the poppy economy (both books in German, the latter out of print). Good ol’ Orwell’s “Burmese Days” are a great insight in the Brits colonial mischief but also many details proof to be still quite applicable.

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Hitting Yangon

We arrived early in the morning. It was still dark but already tropical warm and humid. That’s were we wanted to be! The trees in front of the airport host millions if screeching birds during that hour. The air is full of diesel soot that will be with us for three weeks from now. Hooting cars as well. We stayed at the edge of Pazundaung, a “residential” area near the river where the small workshops are specialized in iron work. Oily screws, winches and shafts everywhere. People wash themselves on the street in the evening below their lonyijs. It’s a 10-minutes spectacle that’s intimidating and joyful at the same time.

Walking towards the center included defiling the probably poorest streets of downtown. The beaming white tourists where completely openly stared at and cat called. Men with blood like betel liquid dropping out of their mouths were coming way to close up to us, shouting “HELLO!” This never happened to us in any other area of the country. Sure, we were particularly white, particularly clumsily stumbling over the uneven side walks and it was particularly not us they stared at, but Marie. I merely wasn’t recognized when they studied her cleavage. I guess, this staring didn’t have so much of a sexual connotation but more the interest in so much white skin. Could be, it’s just the body length that made them stare at her chest rather the face …

Everyone! in that city has a mobile phone. The penetration of Telenor as higher than in the tram in Oslo. Monks hang out at the pagoda / on Facebook, busy with taking selfies.

[We also hang out more than once at the amazing lively Shwedagon pagoda, Yangon’s major landmark.]

Yangon has something of Berlin 20 years ago. An incredible need for and potential of speediest development. I’m just afraid that Yangon will fuck up even a bigger time than Berlin in terms of ugly architecture and unused urban settings. Other than that, we actually tried to stay away from the metropolis during the onward journey but ended up passing it four times in total …

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